Engineering Paralinguistics: And Next … the Transparent Speaker?

Dr.-Ing. cand. habil. Björn Schuller
(Technische Universität München)

Recently, an increasing number of speaker states and traits is adressed in
research on automatic speaker classification. Examples comprise
personality traits, likability, height, and intoxication of a person derived
from characteristics of the voice and the spoken content. This talk aims to
provide an overview on the dominant methodology used, benchmark
accuracies reached as manifested by research Challenges the speaker
held, and concludes with recent trends in the field and new avenues to
overcome data sparseness and unreliability.

Der Vortrag im Zentrum für interdisziplinäre Linguistik (ZefiS) wurde am 21. Dezember 2011 aufgezeichnet. Ansprechpartnerin im ZefiS ist Prof. Dr. Monika Rathert.

Von der Syntax des Lachens und den Bewegungen der Paralinguistik

Paralinguistische, „non-verbale“ Phänomene sind es natürlich wert, als eigenständige Phänomene betrachtet zu werden – was wir in diesem Vortrag auch machen wollen.
Darüber hinaus werden wir aber zeigen, dass das Lachen – als eines der prototypischen paralinguistischen Phänomene – sehr wohl etwas mit der Struktur der Syntax und des Dialogs zu tun hat, und dass die Art, sich zu bewegen, korreliert sein kann mit Wortwahl und dem (Nicht-)Vorhandensein von Emotionen und interaktionaler Attitüde in der Sprache.

Dr. Anton Batliner received his M.A. degree in Scandinavian Languages and his Dr. phil. in phonetics in 1978, both at LMU Munich. He has been a member of the research staff of the Pattern Recognition Lab at FAU since 1997. His research interests are the modelling and automatic recognition of emotional user states, all aspects of prosody and paralinguistics in speech processing, uni- and multi-modal focus of attention, pronunciation assessment, and spontaneous speech phenomena.

Der Vortrag im Zentrum für interdisziplinäre Linguistik (ZefiS) wurde am 6. Juli 2011 aufgezeichnet. Ansprechpartnerin im ZefiS ist Prof. Dr. Monika Rathert.

Sprache und Sport

Der Einfluss der Sportsprache ist aus der deutschen Sprache nicht wegzudenken: Die
Regierung macht in der Atompolitik eine Rolle rückwärts und die Grünen zeigen der
Atomlobby die rote Karte. Die Sprache der Sportberichterstattung ist schallaktisch und
bildreich, die Fachsprache meist trocken und neutral und der Sportjargon
umgangssprachlich und dialektal geprägt. Welche Aspekte und Sprachschichten bei der
Sportsprache und der Sprache im Sport eine Rolle spielen, dies ist Gegenstand des
vorliegenden Vortrags. Dabei werden einzelne sprachliche Phänomene, besonders der
Wortschatz, beleuchtet und punktuell behandelt. Ein Schwerpunkt wird auf die Sprache
im Fußball und auf die Reportsprache gesetzt.

Prof. Dr. Peter Schlobinski: geboren 1954; 1974-1980 Studium an der Freien
Universität Berlin (Germanistik, Sportwissenschaft, Geschichte; Philosophicum); 1980 1.
Staatsexamen und anschließend Referendariat; 1982-1984 Wissenschaftlicher
Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Stadtsprache Berlin“; 1984 Promotion; 1985-1987
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Germanistik der Freien Universität
Berlin; 1987-1993 Hochschulassistent im Bereich Allgemeine und Vergleichende
Sprachwissenschaft/Germanistik der Universität Osnabrück; 1992 Habilitation; SS 1993-
SS 1995 Professor für Germanistische Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität
München im Rahmen des „Bayerischen Programms zur Förderung hochqualifizierter
Nachwuchswissenschaftler“; seit WS 1995/96 Professor für Germanistische Linguistik an
der Leibniz Universität Hannover.

Der Vortrag wurde am Montag, 9. Mai 2001 aufgezeichnet und wurde von der Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) gemeinsam mit dem Zentrum für interdisziplinäre Linguistik (ZefiS) veranstaltet. Ansprechparterin im ZefiS ist Prof. Dr. Monika Rathert.