Prof. Dr. Wolfgang Knöbel „Die Theoretisierung sozialen Wandels und das Problem der Zeit“ (07.12.2011)

Der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Knöbel „Die Theoretisierung sozialen Wandels und das Problem der Zeit “ fand am 07.12.2011  im Rahmen der Ringvorlesung „Zeit im Umbruch, der Wandel des Zeitbegriffes in den Wissenschaften“ des IZWT im Wintersemester 2011/2012 statt.

Prof. Dr. Klaus Mainzer „Zeitpfeil und Zeitsymmetrie: Von der physikalischen Zeit zur Lebenszeit“ (23.11.2011)

Der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Klaus Mainzer „Zeitpfeil und Zeitsymmetrie: Von der physikalischen Zeit zur Lebenszeit“ fand am 23.11.2011  im Rahmen der Ringvorlesung „Zeit im Umbruch, der Wandel des Zeitbegriffes in den Wissenschaften“ des IZWT im Wintersemester 2011/2012 statt.

Von der Syntax des Lachens und den Bewegungen der Paralinguistik

Paralinguistische, „non-verbale“ Phänomene sind es natürlich wert, als eigenständige Phänomene betrachtet zu werden – was wir in diesem Vortrag auch machen wollen.
Darüber hinaus werden wir aber zeigen, dass das Lachen – als eines der prototypischen paralinguistischen Phänomene – sehr wohl etwas mit der Struktur der Syntax und des Dialogs zu tun hat, und dass die Art, sich zu bewegen, korreliert sein kann mit Wortwahl und dem (Nicht-)Vorhandensein von Emotionen und interaktionaler Attitüde in der Sprache.

Dr. Anton Batliner received his M.A. degree in Scandinavian Languages and his Dr. phil. in phonetics in 1978, both at LMU Munich. He has been a member of the research staff of the Pattern Recognition Lab at FAU since 1997. His research interests are the modelling and automatic recognition of emotional user states, all aspects of prosody and paralinguistics in speech processing, uni- and multi-modal focus of attention, pronunciation assessment, and spontaneous speech phenomena.

Der Vortrag im Zentrum für interdisziplinäre Linguistik (ZefiS) wurde am 6. Juli 2011 aufgezeichnet. Ansprechpartnerin im ZefiS ist Prof. Dr. Monika Rathert.

Strategische Kommunikationsplanung als Problem der Linguistik

In den Management- und Organisationswissenschaften spielt Sprache traditionell eine untergeordnete Rolle und kommt höchstens als Kommunikationsleistung vor. Dagegen verweisen vorwissenschaftliche Erzählungen wie die Babylonische Sprachverwirrung bereits auf fundamentale Probleme. Gegenstand des Vortrags ist die Funktion der Sprache in Organisationen und vor allem in Organisationen, die sich gewerbsmäßig mit Kommunikation beschäftigen. Abstract hier.

Prof. Dr. Jürgen Schulz war nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem berufsbegleitenden Studium an der FH Ludwigshafen zunächst im internationalen Marketing und Vertrieb der BASF AG tätig. Von 1991 bis 1995 studierte er Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste Berlin, war  danach wissenschaftlicher Mitarbeiter am selben Studiengang und promovierte an der Humboldt Universität zu Berlin über Risiko- und Krisenkommunikation. Seit 2005 ist Jürgen Schulz Juniorprofessor für strategische Kommunikationsplanung an der Universität der Künste Berlin.
Seine Forschungsschwerpunkte im Bereich der Organisations- und Marketing-Kommunikation sind insbesondere Organisation und Entscheidung, Risiko- und Krisenkommunikation, Repräsentation, Innovation und Wandel.

Der Vortrag wurde am 29. Juni 2011 vom Zentrum für interdisziplinäre Sprachforschung (ZefiS) an der Bergischen Universität Wuppertal veranstaltet. Kontakt: Prof. Dr. Monika Rathert

Consequences of bilingualism – focus on language co-activation and cognitive control

The repeated and continuous use of two languages by bilingual individuals has been the
focus of research for quite some time. Particularly the question of how bilinguals manage
to control their languages depending on context and interlocutor and which long-tem
cognitive  consequences such language juggling may  have  is of interest.
Full Abstract here

Gregory Poarch (Radboud University Nijmegen, Behavioural Science Institute) ist seit 2003  Englisch-Lektor am Institut für England- und Amerikastudien an der Goethe-Universität Frankfurt. Er studierte Sportwissenschaften, Anglistik und Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt und Gesangs- und Stimmpädagogik am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie.  Seit 2007  promoviert er an der Radboud Universität Nijmegen am Behavioural Science Institute zu  psycholinguistischen  Aspekten der Sprachproduktion von monolingualen, bilingualen und trilingualen Kindern und Erwachsenen.

Der Vortrag wurde am 22. Juni 2011 vom Zentrum für interdisziplinäre Sprachforschung (ZefiS) an der Bergischen Universität Wuppertal veranstaltet. Kontakt: Prof. Dr. Monika Rathert

The twofold role of cognitive neuroscience in the study of bilingualism

The representation of second languages (L2) in the brain has been an issue of
discussion in the bilingualism field long before the advent of neuroimaging. Whatever the
precise neural implementations that have been suggested for L2, the question as such
stands for a particular approach to cognitive neuroscience. This approach searches for
the neural correlates of  known cognitive processes and underlies the design of the
majority of PET and fMRI studies on different aspects of bilingual processing.

Prof. Dr. Dr. Peter Indefrey ist seit 2009 Heisenberg-Professor für Allgemeine
Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Psycho-/Neurolinguistik am Institut für
Sprache und Information der Heinrich-Heine-Universität. Er studierte Humanmedizin,
Sprachwissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf. Seine Forschungsschwerpunkte sind Psycholinguistik und Neurokognition
der mono- und bilingualen Wort- und Satzverarbeitung.

Der Vortrag im Zentrum für interdisziplinäre Linguistik (ZefiS) wurde am 8. Juni 2011 aufgezeichnet. Ansprechpartnerin im ZefiS ist Prof. Dr. Monika Rathert.

Sprache und Sport

Der Einfluss der Sportsprache ist aus der deutschen Sprache nicht wegzudenken: Die
Regierung macht in der Atompolitik eine Rolle rückwärts und die Grünen zeigen der
Atomlobby die rote Karte. Die Sprache der Sportberichterstattung ist schallaktisch und
bildreich, die Fachsprache meist trocken und neutral und der Sportjargon
umgangssprachlich und dialektal geprägt. Welche Aspekte und Sprachschichten bei der
Sportsprache und der Sprache im Sport eine Rolle spielen, dies ist Gegenstand des
vorliegenden Vortrags. Dabei werden einzelne sprachliche Phänomene, besonders der
Wortschatz, beleuchtet und punktuell behandelt. Ein Schwerpunkt wird auf die Sprache
im Fußball und auf die Reportsprache gesetzt.

Prof. Dr. Peter Schlobinski: geboren 1954; 1974-1980 Studium an der Freien
Universität Berlin (Germanistik, Sportwissenschaft, Geschichte; Philosophicum); 1980 1.
Staatsexamen und anschließend Referendariat; 1982-1984 Wissenschaftlicher
Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Stadtsprache Berlin“; 1984 Promotion; 1985-1987
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Germanistik der Freien Universität
Berlin; 1987-1993 Hochschulassistent im Bereich Allgemeine und Vergleichende
Sprachwissenschaft/Germanistik der Universität Osnabrück; 1992 Habilitation; SS 1993-
SS 1995 Professor für Germanistische Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität
München im Rahmen des „Bayerischen Programms zur Förderung hochqualifizierter
Nachwuchswissenschaftler“; seit WS 1995/96 Professor für Germanistische Linguistik an
der Leibniz Universität Hannover.

Der Vortrag wurde am Montag, 9. Mai 2001 aufgezeichnet und wurde von der Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) gemeinsam mit dem Zentrum für interdisziplinäre Linguistik (ZefiS) veranstaltet. Ansprechparterin im ZefiS ist Prof. Dr. Monika Rathert.

Ringvorlesung „1913 – Die Zeit von ‚Auf der Suche nach der verlorenen Zeit'“

Prof. Dr. Gabriele Sander: „Else Lasker Schülers Hebräische Balladen. Poetik und Religion“ (11.01.2011)

Ringvorlesung „1913 – Die Zeit von ‚Auf der Suche nach der verlorenen Zeit'“

Dr. Andreas Blödorn: „Verlorene Zeit – Erzählte Phantastik. Wahrnehmungsverlust und Mythos in Thomas Manns Der Tod in Venedig“ (21.12.2010)

Ringvorlesung „1913 – Die Zeit von ‚Auf der Suche nach der verlorenen Zeit'“

Prof. Dr. Michael Scheffel: ‚Auf der Suche nach dem verlorenen Halt‘ – Schnitzlers Traumnovelle als ‚Parallelaktion‘ zu Prousts Recherche (14.12.2010)