bergisch.project | urban summer school (21.-29.September 2013)

Ein Film-Beitrag zur Veranstaltung.

Das bergisch.project besteht im Kern aus der internationalen und interdisziplinären Sommerakademie an der Bergischen Universität Wuppertal in den Jahren 2013-2015 und versteht sich als ein kontinuierliches Projekt, welches im Verlauf von drei Jahren durch zahlreiche Teilprojekte ergänzt, erweitert und vor allem in der Region verankert wird.

Was macht eigentlich das Bergische Städtedreieck aus? Welche Eigenarten und Besonderheiten, aber auch Probleme verbinden die Menschen mit dieser Region? Und wie grenzt sich das Bergische Städtedreieck von dem Kulturraum des Bergischen Landes ab? Wieweit müssen wir uns nach Deutschland, nach Nordrhein-Westfalen hineinzoomen, um diese Region zwischen Rheinland und Ruhrgebiet überhaupt wahrzunehmen? Was ist im Alltag eigentlich „bergisch“? Das sind nur einige der Ausgangsfragen, die der urban summer school im September diesen Jahres vorausgingen. Dabei hat die Suche im Rahmen dieser ersten intensiven Arbeitswoche in Solingen über die Disziplinen und räumlichen Grenzen hinweg vor allem folgendes Ziel: die Region ganz persönlich auf vielfältige und überraschende Weise kennen zu lernen. Hierfür werden neue Lesarten gesucht und unbekannte Ansatzpunkte gewählt. Ein Projekt der experimentellen Stadtforschung, welches künstlerische Formate mit wissenschaftlichen Methoden verbindet, um auf eine vielschichtige Entdeckertour zu gehen und ein facettenreiches Bild der Region zusammen zu tragen. Es geht dabei darum, genau hinzusehen- und zwischen den Zeilen Potenziale zu entdecken, die wir mit dem bergisch.project in die Zukunft denken können. Das Ziel der Arbeitswoche ist, diese kreative und forschende Arbeit sichtbar zu machen und mit einer Ausstellung der Öffentlichkeit zur Diskussion zu stellen. Es geht also um Austausch: zwischen den Disziplinen, Themen und Erkenntnissen, aber auch zwischen den Forschern und Besuchern. Dabei sollten auch gerne die gewohnten Rollen getauscht werden und die alltägliche Raumproduktion wird zum Ansatz für mögliche Entwicklungen.

weiter Informationen: http://bergischproject.com/